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Forschenden der Universität Erlangen gelang ein weiterer Durchbruch in der Entwicklung von neuen Immuntherapien bei Autoimmunerkrankungen. In der im Fachmagazin Nature veröffentlichten CASTLE-Studie untersuchten sie die Wirksamkeit und Sicherheit von zielgerichteten sogenannten CAR („Chimeric Antigen Receptor“)-T-Zelltherapien.

Für die CAR-T-Zelltherapie werden den Patienten bestimmte Immunzellen (T-Lymphozyten) aus dem Blut entnommen und im Labor gentechnisch mit neuen Rezeptoren („chimäre Antigenrezeptoren“) so verändert, dass sie Oberflächenmoleküle von anderen Immunzellen (B-Lymphozyten) erkennen und diese daraufhin zerstören. B-Lymphozyten spielen eine zentrale Rolle bei vielen Autoimmunerkrankungen, indem sie fälschlicherweise Autoantikörper gegen körpereigene Strukturen bilden und dadurch körpereigene Zellen und Gewebe angreifen können. Schon eine einmalige Infusion mit den zuvor entnommenen und modifizierten T-Zellen reichte aus, um die Anzahl entzündungsauslösender B-Zellen radikal zu verringern. Als Antwort generiert das Immunsystem neue B-Zellen, die keine Autoantikörper mehr produzieren und daher keine körpereigenen Strukturen mehr angreifen können.

Um den Erfolg einer solchen Therapie bei Autoimmunerkrankungen zu untersuchen, begleiteten die Forschenden 24 Patienten, die an einem systemischen Lupus erythematodes, einer systemischen Sklerose oder einer idiopathischen entzündlichen Myopathie erkrankt waren. Dabei handelte es sich um Patienten, die an besonders schweren und schnell voranschreitenden Krankheitsverläufen litten und nicht auf die herkömmlichen Therapien ansprachen. Nach einer einmaligen Infusion mit den zuvor hergestellten CAR-T-Zellen, erreichten 22 von ihnen die individuell für sie festgelegten Behandlungsziele und eine deutliche Besserung ihrer Krankheitssymptome. Alle 24 Patienten konnten während des gesamten Beobachtungszeitraums von durchschnittlich 13 Monaten vollständig auf den Einsatz von Kortison und Immunsuppressiva verzichten, ohne dass es zu Rückfällen kam.

Neben der Wirksamkeit untersuchten die Forschenden zudem, wie sicher die Therapie für die Patienten ist. Während die CAR-T-Zelltherapie im Einsatz bei Krebserkrankungen teils mit schweren Nebenwirkungen wie einem Zytokin-Freisetzungssyndrom oder neurologischen Symptomen verbunden ist, wurde sie von den Patienten mit Autoimmunerkrankungen sehr gut vertragen. Es sind weder schwere Fälle des sogenannten Zytokin-Freisetzungssyndroms noch von neurologischen Symptomen aufgetreten. Zu den häufigsten Nebenwirkungen zählten insbesondere leichte Infektionen der Atemwege sowie vorübergehende Veränderungen im Blutbild.

Auch wenn noch weitere größere Studien zu CAR-T-Zelltherapien notwendig sind, konnten die Erlanger Forschenden zeigen, dass diese einen sicheren und vielversprechenden Ansatz in der zukünftigen Behandlung von besonders schweren Verläufen von Autoimmunerkrankungen bieten können.

Quelle: https://www.nature.com/articles/s41591-025-04185-6

 

 

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Bei der rheumatoiden Arthritis (RA) handelt es sich um eine Autoimmunerkrankung, die durch eine chronische Entzündung der Gelenke mit Schwellungen, Schmerzen und Steifheit, insbesondere an den Händen und Füßen, gekennzeichnet ist.

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Liebe Mitglieder der Deutschen Gesellschaft für Autoimmun-Erkrankungen e.V. (DGfAE),

liebe Freunde und Förderer der Deutschen Autoimmun-Stiftung,

ich möchte ich Sie mit diesem Schreiben gerne über unsere Aktivitäten im zu Ende gehenden Jahr 2025 informieren.

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Forschende aus den USA haben einen bisher unbekannten Mechanismus entdeckt, der eine wichtige Rolle in der Entstehung von chronischen Entzündungen und Autoimmunerkrankungen spielen könnte.

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Einem amerikanischen Forscherteam ist es gelungen, mithilfe moderner Technologien verschiedene Entstehungsmechanismen der Autoimmunerkrankung Myasthenia gravis darzustellen. Sie liefern damit eine mögliche Antwort auf die Frage, warum Therapien bei einigen Patienten wirksamer sind als bei anderen und wie sie in Zukunft noch effektiver werden könnten.

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Ein Forscherteam aus den USA hat erstmals eine gezielte Autoimmunreaktion bei Patienten mit Amyotropher Lateralsklerose (ALS) nachgewiesen. Diese Entdeckung liefert neue Einblicke in die Entstehung und mögliche Einordnung der bislang unheilbaren Erkrankung.

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Eine internationale Studie hat gezeigt, dass Upadacitinib, ein Medikament, das bereits erfolgreich bei verschiedenen Autoimmunerkrankungen eingesetzt wird, ein geeigneter Kandidat zur Behandlung der Riesenzellarteriitis sein könnte.

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Die Deutsche Autoimmun-Stiftung (www.autoimmun.org) fördert Wissenschaft und Forschung auf dem Gebiet aller Autoimmunerkrankungen.

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