Bei Krankheiten wie der Multiplen Sklerose ist die isolierende Ummantelung von Nervenzellen geschädigt. Forschende der Charité – Universitätsmedizin Berlin haben jetzt herausgefunden, wie der Körper seinen eigenen Reparaturmechanismus in Gang setzt, um diese Schäden zu begrenzen. Die Ergebnisse bilden die Basis für die Entwicklung neuer Wirkstoffe zur Behandlung der Multiplen Sklerose. Sie wurden in der renommierten Fachzeitschrift Nature Communications veröffentlicht. Hier weiterlesen: www.charite.de
Aktuelles
Körpereigener Mechanismus der Hirnregeneration entschlüsselt
Forschende der Charité entschlüsseln den körpereigenen Reparaturmechanismus für geschädigte Nervenhüllen – eine Basis für neue Wirkstoffe gegen Multiple Sklerose.
Weitere Beiträge
Studie mit Zwillingspaaren entdeckt Darmbakterien, die Multiple Sklerose auslösen können
Ein Team der LMU München überträgt Darmbakterien von Zwillingen auf Mäuse und zeigt: Bakterien aus dem Dünndarm MS-erkrankter Zwillinge lösen häufiger eine MS-ähnliche Erkrankung aus. Zwei Arten der Familie Lachnospiraceae fallen besonders auf.
WeiterlesenAmerikanische Studie liefert neue Belege für einen Zusammenhang zwischen dem Epstein-Barr-Virus und Multipler Sklerose
Ein Team der University of California in San Francisco findet im Nervenwasser von MS-Patienten EBV-spezifische CD8+-T-Zellen und Virus-DNA. Das deutet darauf hin, dass eine Reaktivierung des Epstein-Barr-Virus im Nervensystem die Entzündung antreibt – und nicht, wie lange vermutet, eine Verwechslung mit körpereigenem Gewebe.
WeiterlesenStudie erprobt mit Obexelimab ein neues Medikament gegen die IgG4-assoziierte Erkrankung
Mit Obexelimab testet eine Phase-3-Studie einen neuartigen bifunktionalen Antikörper gegen die seltene IgG4-assoziierte Erkrankung: Statt die B-Zellen zu zerstören, bremst er sie gezielt aus – mit fast doppelt so vielen symptomfreien Patienten nach 52 Wochen und deutlich selteneren Krankheitsschüben.
Weiterlesen