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Vitamin C und das TET-Protein stabilisieren die Funktion von regulatorischen T-Zellen

US-Forscher zeigen, wie Vitamin C und TET-Proteine regulatorische T-Zellen epigenetisch stabilisieren – ein Schritt zu neuen Treg-Therapien gegen Autoimmunität.

Regulatorische T-Zellen (Tregs) sind unerlässlich für eine ausgewogene Immunität. Vitamin C und sog. TET-Proteine scheinen die Funktion der Tregs auf genetischer bzw. epigenetischer Ebene günstig zu beeinflussen, wie amerikanische Forscher vom La Jolla Institute und der Emory University kürzlich in einem Artikel im Fachjournal EMBO Reports berichteten. Diese Erkenntnis birgt wichtige Implikationen, da viele Forscher momentan daran arbeiten, stabile T-Zellen in Laborversuchen zu Therapiezwecken herzustellen (sog. „iTregs“). Momentan ist es jedoch schwierig, geeignete Substanzen zu finden, die diese künstlichen iTregs stabilisieren.

Ein Großteil der epigenetischen Regulierung wird über ein Hinzufügen (oder Entfernen) von Methylgruppen an unsere DNA arrangiert. Die Methylgruppen können dann durch TET-Enzyme oxidiert werden, was dazu führt, dass bestimmte DNA-Abschnitte bevorzugt codiert und in Proteine übersetzt werden. Weiterhin wird bei diesen Prozessen die gesamte Struktur der DNA-Doppelhelix  “aufgelockert“, was die Erreichbarkeit der Genregionen zusätzlich erleichtert.

Die Zugabe von Vitamin C führte in den Laborversuchen dann dazu, dass sich das epigenetische Muster der „künstlichen“ iTregs zunehmend dem der natürlichen Treg-Zellen anpasste. Eine wichtige Rolle scheint dabei der IL-2/STAT5 Signalweg zu spielen, dessen Wirkung durch die Zugabe von Vitamin C unter anderem durch eine Überexpression des IL-2 Rezeptors verstärkt wird.

Nun suchen die Forscher nach weiteren Molekülen mit ähnlichen Eigenschaften, damit es in Zukunft gelingt, stabile Treg-Zellen zur Behandlung von Autoimmunerkrankungen zu erzeugen.

Quelle: https://medicalxpress.com/news/2021-07-harnessing-combined-power-vitamin-tet.html

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