„Ein bislang unbekannter Immunzelltyp ist im Gehirn wesentlich an Autoimmun-Erkrankungen wie Multipler Sklerose beteiligt, wie Forscher unter Leitung des Universitätsklinikums Freiburg im Fachmagazin Science berichten. Das könnte spezifischere und nebenwirkungsarme Therapieansätze ermöglichen.“ Hier weiterlesen: Artikel der Uniklinik Freiburg Quelle: Universitätsklinikum Freiburg
Aktuelles
Neu entdeckter Zelltyp an Gehirnentzündungen beteiligt
Freiburger Forscher entdeckten einen bislang unbekannten Immunzelltyp, der im Gehirn an Multipler Sklerose beteiligt ist und gezieltere Therapien ermöglichen könnte.
Weitere Beiträge
Neue Studie zeigt, wie Stress autoimmunbedingten Haarausfall begünstigen kann
Psychischer Stress kann autoimmunbedingten Haarausfall verstärken. Eine Studie an Mäusen zeigt nun, warum: Der Botenstoff Noradrenalin weckt in den Stammzellen der Haarfollikel uralte Virusreste im Erbgut, und fehlen zugleich schützende regulatorische T-Zellen, greift das Immunsystem die Follikel an.
Weiterlesen10-Jahres-Studie zeigt: Frühe Behandlung mit Ocrelizumab kann die Krankheitsaktivität bei Multipler Sklerose langfristig senken
Wer mit schubförmiger Multipler Sklerose von Anfang an Ocrelizumab erhielt, hatte nach zehn Jahren ein um 24 % geringeres Risiko für fortschreitende körperliche Einschränkungen als Patienten, die erst nach zwei Jahren auf den Antikörper wechselten. 73 % der Behandelten blieben in dieser Zeit vollständig schubfrei.
WeiterlesenStudie zeigt erste Erfolge in der Behandlung des systemischen Lupus erythematodes mit bispezifischen Antikörpern
Ein bispezifischer Antikörper, der T-Zellen direkt mit B-Zellen zusammenbringt, drängte bei zwölf Patientinnen mit systemischem Lupus erythematodes die Krankheit deutlich zurück — ohne vorherige Chemotherapie und ohne individuelle Herstellung wie bei CAR-T-Zellen.
Weiterlesen